Balkonverglasungen für die ganze Liegenschaft
In vielen Mehrfamilienhäusern wünschen sich Bewohnerinnen und Bewohner einen geschützten Balkon: weniger Wind, weniger Lärm, mehr Wochen im Jahr draussen. Für Verwaltung und Eigentümer zählt zusätzlich, dass die Fassade ruhig und einheitlich bleibt. Beides gelingt am besten, wenn die Balkonverglasung für das ganze Haus geplant wird – statt Balkon für Balkon mit unterschiedlichen Lösungen.
Die SIO AG ist Hersteller und fertigt ihre Verglasungen in Olten nach Mass. Planung und Umsetzung vor Ort übernimmt ein geschulter Fachbetrieb aus dem SIO Fachpartnernetz, vom ersten Rundgang bis zur Montage an jedem Balkon.
Anwendungsbereiche
Was die Verglasung des Balkons den Bewohnern bringt
Wohnkomfort: Mit Schutz vor Witterungseinflüssen wird der Balkon zum Aussenraum, der über weite Teile des Jahres nutzbar ist. Geschlossen dämpft die Verglasung den Aussenlärm hörbar, offen bleibt die volle Flexibilität.
Werterhalt: Raum zum Leben ist ein hohes Gut. Ein verglaster Balkon wird häufiger und besser genutzt, Boden und Balkonmöbel bleiben sauber und trocken. Bei Sonne wirkt er als Pufferzone vor Fenster und Fassade.
Wenig Aufwand im Betrieb: Aluminium und Glas sind langlebig und feuchtigkeitsresistent, die Systeme wartungsarm. Die Bewohner reinigen die Glaselemente mit Wasser und Mikrofasertuch.
Einheitliche Fassade: ein System für alle Balkone
Die schmalen Aluminiumprofile treten in der Fassade zurück, im Blick bleibt das transparente Glas. Die Profile erhalten Eloxal, RAL, IGP oder NCS und lassen sich so auf die Fassade abstimmen. Wird für alle Balkone dasselbe System mit derselben Profilfarbe und demselben Verschluss festgelegt, bleibt das Bild ruhig – auch wenn einzelne Wohnungen erst später verglasen.
Arten von Balkonverglasungen für das Mehrfamilienhaus
Die Schiebe-Drehverglasung COVER 2.0 folgt geraden, gebogenen und mehrfach verwinkelten Grundrissen. Offen stapeln sich die Flügel zu einem Paket von rund 30 Millimetern pro Element an der Wand. Die Schiebesysteme von SLIDER eignen sich für gerade bis u-förmige Balkone und kommen ohne Paket vor der Wand aus – ideal, wenn die Tiefe knapp ist. Die Vergleichstabelle stellt die Systeme nebeneinander.
Balkonverglasung nachrüsten im Bestand
Eine nachträgliche Verglasung ist in der Regel möglich. COVER 2.0 eignet sich ausdrücklich für das Mehrfamilienhaus, das Grossobjekt und die Sanierung im Bestand und verglast Balkone und Loggien, ohne die Fassade zu belasten. Die Profile werden unten am Boden und oben befestigt – beim obersten Balkon ohne Dach darüber klärt der Fachpartner den oberen Abschluss. Die Laufschienen lassen sich auf Wunsch bodenbündig einbauen, ohne Stolperkante.
Die Verglasung ist nicht isoliert und ersetzt keine Wärmedämmung: Der verglaste Balkon bleibt ein unbeheizter Bereich ausserhalb der gedämmten Bauhülle. Feine Luftschlitze zwischen den Elementen sorgen für natürliche Belüftung, Kondenswasser staut sich nicht. Im Neubau stehen Planenden Ausschreibungstext, Anschlussdetails sowie CAD- und BIM-Daten zur Verfügung.
Vom Wunsch zum Beschluss
So läuft die Balkonverglasung im Mehrfamilienhaus typischerweise ab.
Bedarf klären
Die Verwaltung oder der Ausschuss sammelt die Wünsche: Welche Balkone und Loggien sollen verglast werden – alle auf einmal oder nach und nach?
Rundgang mit dem Fachpartner
Der Fachpartner besichtigt die Liegenschaft und schlägt eine einheitliche Lösung vor: System, Profilfarbe, Verschluss und Beschattung. Die Systeme lassen sich im Showroom in Olten oder vorab als 3D-Modell ansehen.
Zustimmung einholen
Im Stockwerkeigentum gehört die Fassade in der Regel zu den gemeinschaftlichen Teilen, darum entscheidet meist die Versammlung. Welche Mehrheit nötig ist, regeln Gesetz und Reglement – klären Sie das im Zweifel rechtlich ab. Bei Mietwohnungen muss die Verwaltung beziehungsweise der Eigentümer einverstanden sein.
Baugesuch
Eine Balkonverglasung ist in der Regel bewilligungspflichtig, die Vorgaben unterscheiden sich je nach Kanton und Gemeinde. Der Fachpartner unterstützt bei den Unterlagen für das Baugesuch.
Fertigung und Montage
Die SIO AG fertigt jede Anlage in Olten nach Mass, der Fachpartner montiert Balkon für Balkon und zeigt den Bewohnern Bedienung und Pflege.
Einzelne Wohnung oder das ganze Haus?
Möchte eine einzelne Partei ihren Balkon verglasen, lohnt sich der Blick aufs Ganze: Legt die Gemeinschaft einmal einen Standard fest, können weitere Wohnungen langfristig mit derselben Lösung nachziehen. So bleibt die Fassade einheitlich, und niemand muss das Thema neu verhandeln.
Häufige Fragen zur Balkonverglasung im Mehrfamilienhaus
Was Verwaltungen und Stockwerkeigentümer am häufigsten wissen möchten.
Braucht es eine Baubewilligung?
In der Regel ja, weil die Verglasung das Erscheinungsbild der Fassade verändert. Der Fachpartner unterstützt bei den Unterlagen.
Müssen die anderen Stockwerkeigentümer zustimmen?
Meist ja, weil die Fassade zu den gemeinschaftlichen Teilen gehört. Massgebend sind Gesetz und Reglement Ihrer Gemeinschaft.
Kann ich als Mieterin oder Mieter den Balkon verglasen?
Ja, wenn die Gebäudeverwaltung bzw. der Eigentümer einverstanden ist und eine Baubewilligung vorliegt.
Kann eine Balkonverglasung nachträglich eingebaut werden?
In der Regel ja. COVER 2.0 ist für die Sanierung im Bestand geeignet; die Situation an Ihrer Liegenschaft prüft der Fachpartner.
Entsteht zusätzlicher Wohnraum?
Nicht im Sinne eines beheizten Raums: Die Balkonverglasung ist nicht isoliert. Einen beheizbaren zusätzlichen Wohnraum bietet erst ein isolierter RELAX Wintergarten.
Was kostet eine Balkonverglasung für das ganze Haus?
Jede Anlage wird nach Mass gefertigt. Anzahl und Grösse der Balkone, System, Glas und Montagesituation bestimmen den Preis; die Offerte erstellt der Fachpartner nach der Besichtigung.
Balkonverglasung für Ihre Liegenschaft – mit dem Fachpartner in Ihrer Region
Unsere Fachpartner besichtigen Ihre Liegenschaft, erarbeiten eine einheitliche Lösung und montieren sie. Mehr zu den Systemen lesen Sie auf der Seite Balkonverglasung. Gefertigt wird bei der SIO AG in Olten – seit 1977, für rund 30'000 Kundinnen und Kunden.