Loggia verglasen: Wetterschutz ohne Überdachung
Eine Loggia ist ein eingezogener Balkon. Decke, Boden und Seitenwände sind schon da, offen ist nur die Front. Für die Verglasung ist das ein Vorteil: Die Glaselemente werden oben an der Decke und unten am Boden befestigt – eine zusätzliche Überdachung oder ein Terrassendach braucht es nicht.
Die SIO AG fertigt für Balkone und Loggien zwei hochwertige Verglasungen: die Schiebe-Drehverglasung COVER 2.0 und die Schiebeverglasung SLIDER. Beide lassen sich auch nachträglich einbauen.
Anwendungsbereiche
Loggiaverglasungen: welche Verglasung passt?
Die Tiefe der Loggia und die gewünschte Öffnung entscheiden über die Art der Verglasung.
COVER 2.0 – ganz öffnen
Die rahmenlosen Flügel werden verschoben und nach innen gedreht. Offen liegen sie als Paket von rund 30 Millimetern pro Flügel an der Seitenwand, die Loggia ist praktisch frei. Bis 3 Meter Höhe.
SLIDER Serie 16 – rahmenlos schieben
Die rahmenlose Schiebeverglasung: Die Glaselemente gleiten hintereinander, ohne Paket vor der Wand – passend, wo die Loggia wenig Tiefe hat. 10 Millimeter Sicherheitsglas, bis 2,80 Meter hoch.
SLIDER Serie 35 – umrahmt und leiser
Gerahmte Elemente dämmen Schall bis 29 Dezibel – für Loggien an lauten Strassen.
Anschlüsse an Decke, Boden und Balkongeländer
Die Profile werden an Decke und Boden befestigt, die Laufschiene liegt bodenbündig ohne Stolperkante oder aufgesetzt. Wie die Verglasung mit Brüstung oder Balkongeländer zusammenspielt, klärt der Fachpartner beim Aufmass. Die schmalen Aluminiumprofile gibt es eloxiert oder in RAL-, IGP- und NCS-Farben – so bleibt das Fassadenbild ruhig, auch im Mehrfamilienhaus.
Mehr Raum: die verglaste Loggia als Pufferzone
COVER 2.0 und SLIDER sind nicht isoliert, die Loggia bleibt ein unbeheizter Bereich ausserhalb der gedämmten Gebäudehülle. Bei Sonne wärmt sie sich auf und wirkt als Puffer vor der Wohnung – das kann Heizkosten sparen, je nachdem, wie Sie lüften. Feine Luftschlitze zwischen den Glaselementen sorgen für ständige Belüftung und ein gutes Raumklima: Die Scheiben beschlagen nicht, Feuchtigkeit staut sich nicht.
Für einen beheizten Wohnraum braucht es isolierte Profile und Verglasung – ein eigenes Projekt, auch baurechtlich.
Wetterschutz, Sonnenschutz und Komfort
Die Loggia wird fast ganzjährig nutzbar: mit Schutz vor Wind und Regen, Staub und Strassenlärm. Das Licht bleibt, der Blick nach draussen auch. Das steigert den Wohnkomfort und wertet die Immobilie auf. Aluminium und Glas sind langlebig und wartungsarm. Sichtschutz und Sonnenschutz liefern Plissees und Rollos von PROTECT.
Alle Verglasungen im Vergleich zeigt die Vergleichstabelle. Zu offenen Balkonverglasungen lesen Sie mehr unter Balkonverglasung.
Häufige Fragen zur Loggiaverglasung
Was vor der Verglasung einer Loggia am häufigsten gefragt wird.
Ist eine Loggia besser als ein Balkon?
Die Loggia ist durch Decke und Seitenwände besser geschützt, der Balkon offener. Für die Verglasung ist die Loggia oft einfacher.
Was kostet eine Loggiaverglasung?
Jede Anlage ist eine Massanfertigung. Breite, Höhe, System und Glas bestimmen den Preis, den der Fachpartner offeriert.
Braucht eine Loggiaverglasung eine Bewilligung?
In der Regel ja, weil sich die Fassade verändert – je nach Kanton und Gemeinde.
Kann ich die Loggia einer Mietwohnung verglasen?
Ja, wenn Verwaltung oder Eigentümer einverstanden sind und eine Baubewilligung vorliegt.
Schützt die Verglasung vor Lärm?
Geschlossen dämpft sie Aussenlärm hörbar: COVER 2.0 bis 19, SLIDER Serie 16 bis 24 und Serie 35 bis 29 Dezibel.
Wie reinige ich die Verglasung?
Mit Wasser und Mikrofasertüchern. Bei COVER 2.0 drehen Sie die Flügel ein und reinigen die Aussenseite von innen.
Loggiaverglasung planen – mit dem Fachpartner in Ihrer Region
Unsere Fachpartner beraten Sie vor Ort, nehmen an Ihrer Loggia Mass und montieren die Verglasung. Gefertigt wird bei der SIO AG in Olten – seit 1977, für rund 30'000 Kundinnen und Kunden in der ganzen Schweiz.